Auch für uns fand vom 22. bis zum 27. Januar, wie jedes Jahr, das Skilager der 8.Klassen statt. Die Vorfreude wurde durch das gut vorhergesagte Wetter und den guten Schnee schon lang vor der Skiwoche erhöht. Da in der 8.Jahrgangsstufe dieses Schuljahr 85 Schüler sind, kamen nur 2 Busse, um uns in die Alpen zu bringen. Nach einer verhältnismäßig kurzen Fahrt ohne Stau erreichten wir Wildschönau. Schon auf der Fahrt wurde uns klar, wie schön das Wetter und wie perfekt der Schnee ist. Von Finn Kosina

Am ersten Tag bezogen wir nur die Zimmer. Die Aufteilung war zum Glück schon davor geklärt. Dem hervorragenden Mittag- und Abendessen, das jeden Tag frisch zubereitet wurde, eilte schon sein guter Ruf voraus und bestätigte sich ganz schnell.

Nach der ersten Nacht wurden wir um 7:45 von Bläsern des Blechbläserensembles lautstark geweckt und bereits um 8 Uhr gab es für uns Frühstück. Dieses bestand jeden Tag aus einem Buffet. Danach ging es gleich zum Skifahren. Der erste Eindruck hatte uns nicht getäuscht, denn der Schnee war genauso gut zu fahren wie er ausgesehen hatte. Nur wenige braune Stellen außerhalb der Piste konnte man finden. Nach der Mittagspause ging es gleich wieder zum Skifahren. Am Abend kamen wir sehr erschöpft ins Zimmer zurück. Während manche schon so erschöpft waren, dass sie sich nur noch entspannen wollten, wurde in anderen Zimmern noch ein bisschen gefeiert. Aber „selbstverständlich“ war immer genau um 22 Uhr das Licht aus.

Die restlichen Tage sind sehr ähnlich verlaufen. Außer dass sich die Gruppen immer wieder vergrößert und verkleinert haben. So bestand die Gruppe von Herr Meyer am Ende aus 18 Leuten! Abends gab es dann öfters verschiedene Aktionen. Zum Beispiel gab es einen Filmabend. Im Film sollte angeblich Herr Neidiger mitspielen. Aber wie man später erfuhr, war dies einfach nur eine Tradition, damit immer der Film, den die Lehrer gerade anschauen wollen, in der Abstimmung gewinnt. An einem anderen Abend war Spieleabend. Zur Auswahl standen Brettspiele, Tischtennis, Kicker oder Disko. Der letzte Abend war der „bunte Abend“. Hier konnte jeder, der wollte, etwas vorführen. Es gab Musikquizze, Musikkonzerte, ein Rätsel, einen Zauberwürfel, der in 1 Minute gelöst wurde und einen kleinen Wettbewerb aus verschiedenen Challenges.

In unserer tollen Woche gab es allerdings auch Verletzte, denen es hoffentlich bald wieder besser geht. Das merkte man daran, dass die Wandergruppe über die Woche immer größer wurde. Aber die Wandergruppe war nicht die ganze Woche wandern, sondern sie unternahm auch Pferdeschlittenfahrten oder ging Schlittenfahren auf einer langen Rodelpiste im Skigebiet.

Sicherlich hat jedem, Schüler wie Lehrer, diese Wintersportwoche sehr viel Spaß gemacht. Leider kann nicht jede Schule heute noch solche Schulfahrten veranstalten. Es entstehen neue Bekanntschaften und außerdem stärken solche Fahrten garantiert auch die Gemeinschaft zwischen der ganzen Jahrgangsstufe. Und ich habe von keinem gehört, dass er „dringend“ nach Hause wollte. Aber irgendwann muss man wohl doch wieder in die Schule...