Fünf Tage lang beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Camerloher-Gymnasiums intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft. Den Auftakt des Aufbaumoduls für berufliche Orientierung bildete am 26.09.2025 ein Projekttag, der ganz im Zeichen der Selbsterkundung stand.
Zum Einstieg begrüßten die Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler Frau Altenbuchinger von der Bundesagentur für Arbeit in Freising. In ihrem Vortrag zeigte sie die Vielfalt an Wegen nach dem Abitur – von Studium über Ausbildung bis hin zu dualen Studiengängen, Praktika oder Freiwilligendiensten. Gleichzeitig machte sie deutlich: Niemand muss die Entscheidung für den eigenen Berufsweg alleine treffen. Neben hilfreichen Tipps verwies sie auf die Möglichkeit, persönliche Beratungsgespräche in den Sprechstunden direkt an unserer Schule wahrzunehmen.
Im Anschluss daran ging es für die Jugendlichen an die Arbeit mit sich selbst. Mithilfe eines Selbsterkundungstests konnten sie ihre Stärken, Interessen und Fähigkeiten genauer herausarbeiten. Besonders spannend war der Austausch mit Mitschülerinnen und Mitschülern: So ließ sich das eigene Selbstbild mit dem Blick von außen vergleichen.
Zum Abschluss stand ein Thema im Mittelpunkt, das über reine Berufswahl hinausgeht: die eigenen Werte. Welche Überzeugungen sind mir wichtig? Was soll mein späteres Leben prägen? Diese Fragen regten zum Nachdenken an und gaben den Jugendlichen Impulse, wie persönliche Haltungen bei der Entscheidung für einen Berufsweg eine Rolle spielen können.
Am Ende des Projekttages hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein klareres Bild ihrer eigenen Stärken, Schwächen und Werte, sondern auch eine bessere Vorstellung davon, welche beruflichen Wege zu ihnen passen könnten. Damit setzte der erste Tag des Aufbaumoduls ein deutliches Signal: Wer seine Zukunft gestalten will, sollte zuerst den Blick nach innen richten.
Sarah Kirchner im Namen des AbO-Teams