Unterrichtsgang der 5. Klassen auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Hanrieder

Wie „entsteht“ eigentlich unser Essen? Woher kommen Eier, Gemüse und Milch wirklich? Und was bedeutet „bio“ im Alltag konkret? Antworten auf diese Fragen erhielten die 5. Klassen bei einem ganz besonderen Unterrichtsgang auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Hanrieder in Kratzerimbach bei Zolling.

Nach der Ankunft wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich begrüßt – von Landwirtin Nicki Hanrieder, ihrem Mann Sepp und Hofhund Hexi, der schnell zum heimlichen Star des Tages wurde.

Zum Einstieg erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Unterschiede zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft. Anhand anschaulicher Beispiele – etwa bei der Kennzeichnung von Eiern – wurde deutlich, dass „bio“ weit mehr ist als ein Label im Supermarkt.

Im Anschluss ging es direkt in die Praxis: Die Klassen erkundeten Stall- und Freilandbereiche, fütterte Kaninchen sowie Hühner und erlebten Landwirtschaft hautnah. Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Zubereitung einer Bio-Brotzeit. Mit viel Begeisterung wurde Butter selbst geschlagen und anschließend mit frisch zubereitetem Schnittlauch-Frischkäse probiert – ein echtes Geschmackserlebnis.

Landwirtin Nicki Hanrieder führte die Gruppe außerdem über das Gemüsefeld von Landwirtssohn Max (BioMax) und erklärte anschaulich den Anbau verschiedener Kulturen wie Zucchini, Fenchel, Knoblauch und Mangold. Natürlich durfte hier probiert werden, was erntereif war. Zur Analyse seiner Fruchtbarkeit nahm Landwirt Sepp mit den Schülerinnen und Schüler anschließend eine Bodenprobe.

Zum Abschluss blieb noch Zeit zum Spielen und Entdecken auf dem Hofgelände. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, den Kontakt zu den vielen Tieren zu genießen – von Ziegen und Schafen bis hin zu Ponys und Eseln.

Am Ende des Tages stand fest: Lernen kann nicht nur informativ, sondern auch erlebnisreich sein.

 

Tobias Drexler