Trotz Pandemie: Letzte Etappe der Isarwanderung geschafft

Mit dem Erklimmen verschiedener Isarquellen endet ein für die durch Corona geprägte Zeit manchmal unerreichbar erschienenes Vorhaben: das Projekt des Doppelseminars Sport und Geografie, die Isar von der Quelle bis zur Mündung zu Fuß zu erkunden.

Trotz Pandemie: Letzte Etappe der Isarwanderung geschafft

 

geschrieben am 01.10.2021 von poep

Mit dem Erklimmen verschiedener Isarquellen am vergangenen Wochenende endet ein für die durch Corona geprägte Zeit manchmal unerreichbar erschienenes Vorhaben: das Projekt des Doppelseminars Sport und Geografie, die Isar von der Quelle bis zur Mündung zu Fuß zu erkunden. So erwanderten wir in nur zwei Tagen vom Bahnhof Scharnitz aus mehrere Isarquellen und nächtigten in der Hallerangeralm auf 1700 m. Die mit 21 km recht lange einfache Wegstrecke mit Ab- und vor allem steilen Aufstiegen wurde hinzu in 5 1/2 Stunden reiner Gehzeit und retour in ca. 4 Stunden bewältigt. Dabei stärkte uns das 4-6 Grad kalte selbstgezapfte Isarwasser.

Noch im letzten Herbst war für die Seminarleiterinnen Frau Flexeder und Frau Pöppel völlig unklar, ob es zur Durchführung der Projektwoche überhaupt kommen würde. Der Schock, dass das Vorgänger-Wanderseminar die vielfach umgeplanten Touren schließlich gar nicht durchführen durfte, saß der Schulfamilie noch in den Knochen. Ein erster Hoffnungsschimmer keimte Mitte Oktober auf, als wir nach dem Lockdown im vorherigen Schuljahr und den zahlreichen Coronamaßnahmen überhaupt zum ersten Mal wieder mit Schülern irgendeine Exkursion machen konnten. Wir erkundeten mit Herrn Dr. Magerl die Isar zwischen Freising und Oberhummel. Unsere Fahrräder garantierten dabei den Mindestabstand und wir genossen den Fahrtwind und das tolle Gefühl endlich wieder gemeinsam unterwegs sein zu dürfen. Ganz nebenbei hörten wir von Renaturierungsmaßnahmen und erlebten ganz unterschiedliche Lebensräume auf engstem Raum wie Auenwälder, Altwasser, Nebenbäche oder Kiesbänke. Wir sahen Uferabbrüche, Biberburgen und Gänsesäger.

Durch diese Erlebnisse ermutigt, machten wir uns an die Etappenplanung für die Wanderwoche Mitte Juli. Dabei achteten wir auf möglichst wenige Quartierwechsel, mieden Großraumzimmer und Matratzenlager und ließen den österreichischen Teil der Oberen Isar aus, um unsere Chancen zu erhöhen, trotz mehrerer Novellierungen der Hygieneordnung für Schulfahrten, unsere Vorhaben auch umsetzen zu können. Als es schließlich so weit war konnten wir kaum glauben, dass wir unsere Reise im Morgengrauen des 11. Juli tatsächlich antreten durften.

Na, neugierig geworden? Dann auf zu unserem Präsentationsabend am Donnerstag, den 28.10.2021 um 19.30 Uhr in der Aula unserer Schule! Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir allen Interessierten von unseren Erlebnissen erzählen. Dabei lassen wir unsere Reise Revue passieren, zeigen Bilder und Videos und erzählen von unseren Etappen.

Das P-Seminar Sport und Geografie bedankt sich bei seinen Begleitern Herr Meyer und Herr Dr. Bscheider, sowie den Sponsoren ganz herzlich. Ohne diese Unterstützung wären die Wanderungen nicht möglich gewesen und wir hätten diese unglaublichen Erfahrungen nicht sammeln können.