Schülerzeitungsredakteurin Josefine Hoffmann hat mit ihrem für die kommende Ausgabe des Camerjäger verfassten Gedicht "Die Angstprobe" beim Schreibwettbewerb „Die Feder“ der Hanns-Seidel-Stiftung gewonnen.
Ihr Text werfe in wenigen Zeilen existenzielle Fragen zu Mut und Angst auf, heißt es in der Begründung der Jury: „Die klare, rhythmische Sprache und die gedankliche Dichte regen zum Nachdenken an und zeigen ein bemerkenswertes Gespür für philosophische Themen. Gerade die kunstvolle Verschränkung von Angst und Mut macht das Gedicht besonders stark und einprägsam.“
Josefines Gedicht gehört damit zu 31 Texten, die aus rund 700 Einsendungen ausgewählt und in einem Sammelband publiziert wurden. Landtagspräsidentin Ilse Aigner höchstpersönlich würdigte das Schaffen der meist jungen Autorinnen und Autoren: „Die Arbeiten, die Gedanken sind beeindruckend und sie machen mir Mut. Egal, was man sagt, ich weiß es besser. Es gibt viele, viele Menschen in unserem Land, die nicht hinter irgendeinem Display verschwinden, in irgendeiner Echokammer, in der Empörungsschleife, sondern die sich einbringen, die sich engagieren und die sich zeigen. Ihre Anliegen und ihre Interessen, ihre Ambitionen. Und die das dann auch noch aufschreiben.“
Der Wettbewerb wurde bereits zum vierten Mal von der Hanns-Seidel-Stiftung deutschlandweit ausgeschrieben. Teilnehmen konnten Autorinnen und Autoren jeden Alters. Es durften Geschichten und Gedichte jedes Genres eingereicht werden. Sie wurden je einer Kategorie zugeordnet: Texte entweder für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren oder für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Die Jury besteht aus Vertretern von Kinder- und Jugendbuchverlagen, Schriftstellern, Lehrkräften und Vertretern der Hanns-Seidel-Stiftung.
Veronika Eckl