slide
slide

Französisch

Macarons sind nur einer von vielen trendigen Importen, die wir aus unserem Nachbarland Frankreich beziehen. Ob mit kulinarischen Köstlichkeiten, der Musik von Zaz oder Filmen wie Ziemlich beste Freunde – die Franzosen sind uns näher, als wir oft denken. Frankreich verstehen und Französisch sprechen, das lohnt sich. Denn Frankreich ist nicht nur unser bedeutendster politischer Partner in Europa und der wichtigste Handelspartner Deutschlands, sondern hat uns auch durch seine weltweit ausstrahlende Geisteshaltung und Kultur geprägt: Man denke nur an die Ideen der Aufklärung, die Menschenrechte, die großen Philosophen und Schriftsteller oder die impressionistischen Maler, deren Werke nach wie vor Publikumsmagneten sind. Das klare und elegante Französisch ist Amtssprache in vielen frankophonen Ländern und Verkehrssprache der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und des Europarats. Wer Französisch lernt, erweitert nicht nur seinen Horizont, sondern eröffnet sich auch berufliche Perspektiven.

Am Camerloher-Gymnasium besteht die Möglichkeit, Französisch als spätbeginnende Fremdsprache ab der 10. Klasse zu lernen.

Warum also Französisch lernen?

+ Es kann nur von Vorteil sein, eine Sprache zu beherrschen, die von mehr als 160 Millionen Menschen in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt (Kanada, Maghreb, Schwarzafrika...) und in vier unserer Nachbarländer gesprochen wird.

+ Französisch ist neben Englisch offizielle Arbeitssprache in der EU und bei vielen internationalen Organisationen (UNO, UNESCO, Olympischen Spiele...).

+ Frankreich ist eine bedeutende Kulturnation (Kunst, Literatur, Musik, Kino, Küche...) und man lernt die Kultur eines Landes immer über die Sprache kennen.

+ Deutsche und Franzosen arbeiten in Wissenschaft und Technik zusammen; auch für Naturwissenschaftler können sich Französischkenntnisse also lohnen.

+ Wer französische Vokabeln gepaukt hat, kann das Gelernte unmittelbar anwenden, zum Beispiel bei Austauschprogrammen, Studienaufenthalten, bei Ferien im Urlaubsland Frankreich oder in anderen frankophonen Ländern wie zum Beispiel Kanada, Schweiz, Belgien…

+ Nicht zuletzt ist Französisch eine wunderschöne, klangvolle Sprache und es macht Spaß, sie zu lernen!

Warum Französisch lernen, wenn die Weltsprache doch Englisch ist? Reichen nicht Englischkenntnisse völlig aus? Die Antwort ist einfach: Bien sûr, il faut apprendre le français! Natürlich soll man Französisch lernen! Und zwar gerade weil jeder Englisch spricht. In der heutigen Berufswelt ist es ein echter Pluspunkt, eine weitere moderne Fremdsprache zu beherrschen. Bei vielen Personalchefs zählt Englisch schon gar nicht mehr als „Fremd“sprache. Zudem ist die Kenntnis einer romanischen Sprache eine Voraussetzung für bestimmte Studiengänge.

Unterrichtsinhalt

Französisch am Camerloher-Gymnasium

Französisch wird bei uns als spätbeginnende Fremdsprache gelehrt. Das heißt, die Schüler legen am Ende der 9. Klasse Latein ab und beginnen dafür in der 10. Klasse mit Französisch. In der 10. Klasse haben sie dann vier Stunden Französisch pro Woche (und vier Schulaufgaben, davon eine als mündliche Prüfung). In der Q11 und der Q12 sind es jeweils drei Wochenstunden (mit einer Schulaufgabe pro Halbjahr, davon eine als mündliche Prüfung).

Jeder, der sich für diese Möglichkeit entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er in diesem Falle sowohl Englisch als auch Französisch bis zum Abitur weiterführen muss. Für Sprachbegeisterte stellt dies jedoch kein Hindernis dar, sondern eher eine als äußerst positiv bewertete Chance, mit Sprachen im Abitur zu punkten. Übrigens: Es ist möglich, die mündliche Colloquiumsprüfung im Fach Französisch abzulegen. Außerdem werden von der Fachschaft regelmäßig P-Seminare angeboten.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, an unser Schule das deutsch-französische Sprachdiplom DELF zu erwerben, mit dem man beispielsweise ohne weitere Sprachprüfung an einer französischen Universität studieren kann.

Wer sich grundsätzlich mit dem Erlernen von Fremdsprachen schwer tut, sollte allerdings gut überlegen, ob die Entscheidung für eine spätbeginnende Fremdsprache der richtige Weg ist. Andererseits lernt es sich in jungen Jahren leichter. Dies gilt auch für den Erwerb einer neuen Fremdsprache. Bisweilen kann es mühsam, aufwendig und auch teuer sein, nach der Schulzeit geeignete Sprachkurse zu finden.

Stundentafel

  • 10.Klasse 4 Std./Woche - 4 Schulaufgaben (davon eine mündliche Partnerprüfung)
  • Q11 3 Std./Woche - 2 Schulaufgaben (davon eine mündliche Partnerprüfung)
  • Q12 3 Std./Woche - 2 Schulaufgaben

Lehrbuch

Wir arbeiten mit dem Cours intensif aus dem Klett-Verlag, der eigentlich für Französisch als dritte Fremdsprache konzipiert ist. Bereits nach den Osterferien beginnen wir in den 10. Klassen mit dem zweiten Band. Ergänzt wird das Lehrwerk besonders in der Qualifizierungsphase durch aktuelle Zeitungstexte, Filmsequenzen und chansons. In der Q12 steht zudem eine Lektüre auf dem Programm. Gelesen wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise Oscar et la Dame rose von Eric-Emmanuel Schmitt, Kurzgeschichten von Anna Gavalda oder der Comic La marche du crabe von Arthur de Pins.

Café de Paris

Seit vielen Jahren ist das Café de Paris ein fester Termin für alle Frankophilen Freisings: Zum deutsch-französischen Tag am 21. Januar laden wir zu einem französischen Abend ein. Unsere Schüler präsentieren französische chansons von ZAZ oder Carla Bruni ebenso wie Instrumentalmusik, szenische Interpretationen von Gedichten oder selbst gedrehte kleine Filme. Eine liebevolle Hommage an unser Nachbarland, mit der wir dessen Kultur etwas bekannter machen wollen.

Fahrt nach Straßburg

Jedes Jahr im September reisen wir mit den Französisch-Schülern der Q12 für drei Tage nach Straßburg, in die gemütliche elsässische Metropole, in der Franzosen und Deutsche gleichermaßen ihre Spuren hinterlassen haben. Wir studieren die Kunst des Kathedralenbaus, beschäftigen uns im Musée Tomi Ungerer mit diesem von der deutsch-französischen Politik so stark beeinflussten Künstler und lernen bei einer Führung durch den Europarat Straßburg als Europastadt kennen. Daneben gibt es ausreichend Gelegenheit, unter Einsatz der französischen Sprachkenntnisse einen Flammkuchen zu probieren, ein T-Shirt zu kaufen oder ins Kino zu gehen: An diesem verlängerten Wochenende lernen wir Frankreich auch ganz praktisch kennen.

slide
slide

Lehrplan


Hier finden Sie den Link zum aktuellen Lehrplan