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Religionslehre

Evangelische Religionslehre

Kennzeichnend für den Evangelischen Religionsunterricht ist der Gedanke der Evangelischen Freiheit sowie ein zuversichtlicher und achtungsvoller Blick auf den einzelnen Menschen und das Leben. Dabei steht er den kirchlich beheimateten Schülern genauso offen wie den distanzierteren. Er gibt Raum für persönliche Anliegen und kreatives Schaffen, schenkt Momente der Ruhe und des Atemholens.

Unterrichtsinhalte

Als Schulfach zeichnet sich der Religionsunterricht durch eine große thematische Weite aus. Dazu gehört neben dem sachgemäßen Umgang mit der Bibel und der Kenntnis zentraler christlicher Inhalte und Traditionen auch das Kennenlernen von nichtchristlichen Religionen und Weltanschauungen. Auch philosophische und ethische Fragestellungen werden in den Blick genommen. Die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Formen religiösen Ausdrucks, wie Musik, Bildender Kunst, Literatur, Filmen und Medien fördert die Urteilsfähigkeit. Historische Zusammenhänge werden geklärt, an den aktuellen und oft drängenden Fragen sozialer und ökologischer Gerechtigkeit gearbeitet.

Dabei bietet der Religionsunterricht einen Standpunkt an, von dem aus ein offenes Gespräch möglich wird, auf der Suche nach der Wahrheit und dem richtigen Weg für den Einzelnen und die Gemeinschaft.

Lehrplan

Ergänzen

Lehrwerke

  • Klasse 5 - 9: Reihe: Ortswechsel, Claudius-Verlag
  • Klasse 10, Q11 und Q12: Reihe: Kompetent evangelisch, Vandenhoeck & Ruprecht Lutherbibel

Katholische Religionslehre

Im Religionsunterricht wollen wir

die Grundlagen unseres Glaubens kennen lernen

von anderen Religionen erfahren

über uns und unser Leben nachdenken und

über das anderer Menschen, die Spuren hinterlassen haben.

Wir wollen Dialogfähigkeit und Toleranz einüben

und dadurch unseren Platz in der Familie, in der Klasse, in der Kirche und in der Gesellschaft finden.

Dabei dürfen wir hoffen, dass Gott uns liebevoll annimmt, auch - und gerade dann, wenn es in unserem Leben Um- und Abwege gibt.

Unterrichtsinhalte

Der Religionsunterricht will zunächst einmal in verschiedenen Lernbereichen Wissen vermitteln.

Der Lernbereich Biblische Botschaft eröffnet einen situationsbezogenen Zugang zur Bibel, in deren Wort die Geschichte Gottes mit den Menschen gegenwärtig bleibt.

Der Lernbereich Christlicher Glaube und Weltdeutung erschließt kirchliche Glaubenslehre erfahrungsnah und in Lebenskontexten der Heranwachsenden.

Der Lernbereich Christliche Spiritualität weckt Offenheit für Ausdrucksformen, die in Gebet, Meditation, Gottesdienst und Sakramenten zum Geheimnis Gottes hinführen.

Der Lernbereich Christliche Ethik und Lebensbewältigung bildet ethische Urteilsfähigkeit aus und motiviert zur Ausrichtung an christlichen Wertvorstellungen.

Der Lernbereich Kirchengeschichte betrachtet Christsein unter sozialen und kulturellen Aspekten und überprüft in erinnerndem Lernen heutige Orientierungen.

Der Lernbereich Interreligiöses und interkulturelles Lernen leitet zur Wahrnehmung fremder Glaubens- und Lebenswelten in kritischer Toleranz an.

Zusätzlich will das Fach zu einem aus dem Glauben motivierten Handeln anregen, das die Schüler zur Mitverantwortung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung anregt.

Spirituelle Erlebnisse ermöglichen Zeiten der Besinnung im Unterricht, Meditationen, Schulgottesdienste und die Taizé-Fahrt.

Fehler machen dürfen

und sich seine Irrtuümer eingestehen,

fünf gerade sein lassen

und die Welt zum Narren halten können,

Trauer durchstehen

und sich dadurch verwandeln lassen,

den Augenblick auskosten;

auch den bitteren,

und der Zukunft dann wieder getrost entgegensehen,

allein sein können

und sich neuen Begegnungen öffnen,

Abschied nehmen können,

um sich der Liebe wieder neu hinzugeben,

Umwege gehen

und trotzdem

- oder gerade dudurch -

ans Ziel kommen

und eines Tages sagen können:

ICH HABE GELEBT!

(von Chrsita Spilling-Nöker, Verlag am Eschbach)


Lehrplan