Rundgang zu den Stolpersteinen in der Altstadt
Lara Ziegltrum und Freya Kies (Q13) erzählten bei einem Rundgang die Biografien zu den Menschen, deren Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit durch einen Stolperstein gedacht wird. Dabei ging es nicht nur um die jüdischen Familien Neuburger, Holzer und Lewin sowie Max Schülein, sondern auch um die Opfer des NS-Krankenmords Wilhelmine Krippner, Ursula Seibold und Lampert Schuster, die - vor ihrer Einweisung in Psychiatrien und späteren Tötung im Schloss Hartheim bei Linz - am Rindermarkt wohnten. Der Rundgang stieß mit mehr als 50 Personen auf reges Interesse.
Insgesamt sind im Stadtgebiet Freising 30 Stolpersteine verlegt, mehrheitlich in der Altstadt.