Junge Talente erhalten die Chance, sich auszuprobieren.

Vier Tage lang feilten Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren beim 13. Freisinger Meisterkurs unter professioneller Anleitung an ihrem Repertoire. Die Dozenten Prof. Ulrich Vogel (Hochschule Franz Liszt Weimar) und Franz Scheuerer (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) verlangten den Talenten bei intensiver Probenarbeit Höchstleistungen ab, setzten dabei jedoch konsequent auf positive Verstärkung und eine humorvolle Lernatmosphäre.

Wie wertvoll diese Einblicke in den Profialltag sind, bestätigten die Teilnehmenden: Neben dem enormen Lernzuwachs in kürzester Zeit hoben sie vor allem die präzise Detailarbeit hervor. Während für Johannes Dill vor allem die musikalische Vorerfahrung für seinen Berufswunsch als Veranstaltungstechniker im Vordergrund steht, planen Clara Pellmaier und Matilda Seidenberger nach dem Abitur ein Musikstudium für das Lehramt. Bernadette Schwarz schlägt beruflich zunächst einen anderen Weg als Rettungssanitäterin ein. Einig sind sich alle vier jedoch, dass das Musizieren auch künftig einen festen Platz in ihrer Freizeit einnehmen wird.

Prof. Vogel betonte den reinen Werkstattcharakter der auf vier Tage limitierten Intensivphase. Da viele der diesjährigen Talente vor dem Abitur stehen, baut der Kurs im kommenden Jahr auf neuen Nachwuchs. Ermöglicht wird das Projekt durch das Engagement von Sebastian Brand (Camerloher-Gymnasium), Musikschulleiter Odilo Zapf sowie Maria Lintl als Ideengeberin, die sich ausdrücklich beim Hauptsponsor, der Sparkasse Freising Moosburg, bedankte. Den glanzvollen Schlusspunkt bildete das Abschlusskonzert, in dem die Nachwuchsmusiker ihr Können unter Beweis stellten.